Am Freitag, dem 11.06.2010 startete ein Großteil der 1. Damenmannschaft zu ihrer jährlichen Abschlussfahrt. Wie jedes Jahr mit unbekanntem Ziel. Nach einer kurzen Ansprache unseres „Teamers“ verteilte man sich auf Bus und Auto. Kurze Einweisung „Wer kleckert nimmt Zewarolle“ und dann ging es auch schon los („War das Sekt?…nein ein Flens“). Bei der ersten Rast zwischen Heiningen und Flöthe wurde erfolgreich das Gerücht gestreut, dass es in Richtung Hannover gehen sollte. Spätestens bei der nächsten Pause kurz hinter dem Torfhaus war jedem klar, dass es sich um eine Finte gehandelt hat. Was es wohl dieses Jahr für ein T-Shirt geben wird? Die Antwort auf diese Frage wurde auch bei dieser Rast aufgeklärt und war für den einen oder anderen sehr ernüchternd „nur keine Mütze…Mützen stehen mir nicht…ich will ein lila T-Shirt“. Die Fahrt wurde somit mit lila Schirmmützen und gleichfarbigen Flip-Flops fortgesetzt. (Anmerkung: einige von uns hätten auch gern noch einen lila Schal genommen). Mit dem idyllisch gelegenen Haus Gifhorn in Hohegeiß wurde dann unser Zielort erreicht. Nachdem die Zimmer aufgeteilt waren suchte man sich einen sonnigen Platz. Mit Autan eingeschmiert „Da krieg ich A…A…Asthma“ „Das tut mir leid“ konnte jeder den späten Nachmittag und das später anstehende Grillen genießen. Beim Singen „Ob die Wolken hängen grau“ („Wat is´n dat für´ne Grammatik“) und Musik von DJ Bernie („War das schön…“) aus dem CD-Player („aus Berlin für 20 €) wurde der erste Abend am Lagerfeuer abgerundet („Ich bin doch nicht mit ner Damenmannschaft unterwegs…das sind doch alles Kerle“). Der Samstag begann mit einem wunderbaren Kaffee („wer hat den denn gekocht“) und mit den Feststellungen dass „der Bus immer Vorfahrt hat“ und „das Eigelb weiß sein muss“. Mit Nicki (unserer Erlebnispädagogin) und GPS-Geräten wurden dann verschiedene Ziele im Wald gesucht und auch gefunden. Am endgültigen Ziel haben wir mittels Teamgeist, Seilen, Gurten, div. Karabinern, Seilrollen und sonstigem Zubehör die Möglichkeit einer Schluchtüberquerung erschaffen (vielen Dank noch an diejenigen, die freiwillig die Rücksäcke getragen haben). Die meisten haben sich nun in ein Klettergeschirr gezwängt, um die Schlucht an den Seilen zu überqueren (auch hier vielen Dank an diejenigen, die für das Sicherungsseil zuständig waren). Nach dem Abbau wurde der Rückweg angetreten und nach gefühlten 20 km („Kiosk wäre für jetzt ne reinste Oase“) und einem miesen Schlussanstieg waren wir wieder in unserer Unterkunft. Kurze Zeit später ging es dann im leichten Bieranzug und Turnschuhen weiter zum Kegeln. Das kleine Missverständnis bei der Getränkeauswahl („Cola, Fanta, Wasser, Sprite, verschieden Säfte…Bier dürft Ihr ja noch nicht“) konnte schnell geklärt werden. Dagegen konnte eine andere Frage bisher nicht geklärt werden („Passt da auch ein A-4-Umschlag rein“). Die Mannschaft, die das 1. Spiel verloren hat, hat dies bei den weiteren Spielen trotz Hilfestellung und guten Ratschlägen konsequent durchgezogen („Das hatte ja mal Gesicht…wie die Mortadella“). Kleine Meinungsverschiedenheiten wurden schnell und einfach aus der Welt geschafft („Trink` nen Schnaps, dann biste besser zu ertragen“). Der Abend wurde mit einer leckeren Mahlzeit („keine einfachen Bierbegleitgerichte“) in „Kleine Bude oder wie heißt das hier“ kulinarisch abgerundet. Nach einer super Begrüßung („Vielen Dank, dass Sie so nett gekommen sind“) konnten wir zügig unser Essen bestellen („Ich hab´ ja schon 3 Diätbier, dann kann ich ja auch Bratkartoffeln essen“). Nachdem uns die Bedienung über ihre Qualifizierung („Aioli…ist nicht mein Schulabschluss“) aufgeklärt hatte schmeckte es umso besser. Nach dem Verdauungsschnaps („Ich hab´ ne Gänsehaut gekriegt…sieht man das?“) ging es zurück in unsere Unterkunft. Der Abend wurde bei luschtigen Spielchen und Bemerkungen zur Fantasieanregung („bitte nur Text…keine Bilder“) verbracht. Auch der Sonntagmorgen begann mit einem wunderbaren Kaffee („Hast DU etwa schon wieder Kaffee gekocht?“). Der Vormittag war vom Frühstücken, Aufräumarbeiten und Verstauen der Sachen in den Pkw bzw. Bus geprägt. Gegen Mittag sind wir zum Wurmberg gefahren, wo wieder eine Überraschung auf uns wartete. „Ich liebe Seilbahn fahren, liebe Roller fahren…könnt´ gar nicht besser laufen“. Wir sind also mit der Seilbahn den Berg hinauf. Diejenigen unter uns die unter Höhenangst leiden, wurden unter Beschallung von „Highway to Hell“ mit dem Truck auf den Berg gebracht („Ampel?“). Nach ein paar „Top-Models-Bildern“ und einer kurzen Einweisung ging es dann mit Helm über Stock und Stein mit den Monsterrollern die Abfahrt wieder runter. Einige etwas mutiger, andere etwas vorsichtiger. Nach kurzem Erfahrungsaustausch wurde dann auch schon der Heimweg angetreten. Der Abschluss unserer Mannschaftsfahrt wurde dann bei Nino mit einem Eis oder einer „Latte“ gekrönt. Was haben wir gelernt? : Wenn es einen wirklich interessiert, würde man ja fragen; es ist nicht alles schön, was von EDC ist; wenn man nicht rauchen darf, braucht man einen Aschenbecher; dass junge Damen unter der Eisenbahn sitzen und was nach Orange aussieht könnte auch Karamell sein …aha… Fazit: BiSCHen Info wäre nett gewesen; Vielen Dank an das Orga-Team: Marion und Bernie. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wie Bernie schon treffend gesagt hat: „Ihr wart leicht zu führen gewesen!“AUF UNS
(Danke Corinna für diesen netten Bericht)